Gründerzeit ohne Aufzug
Altbauumzug in Stuttgart ohne Aufzug
Im Westen der Stadt und im Heusteigviertel steht Gründerzeit mit vier und fünf Geschossen fast ohne Unterbrechung, und Aufzüge gehören dort zu den Seltenheiten. Genau dafür ist unsere Rechenart gemacht: Jeder Treppenlauf, der getragen werden muss, kostet 36 Euro, und die vierte Etage steht deshalb mit ab 463 € im Angebot, das Erdgeschoss mit ab 319 €. Die Differenz von 144 Euro ist nicht geschätzt, sondern gezählt, und sie steht da, bevor jemand zusagt.
- Vierte Etage ohne Aufzug ab 463 €, Erdgeschoss ab 319 €, Unterschied 144 Euro
- Treppenauge, Laufbreite und lichte Türbreite werden gemessen, nicht geschätzt
- Große Korpusmöbel werden zerlegt, statt sie durch das Treppenhaus zu wuchten
- Kantenschutz für Zargen, Handläufe und Stuckkanten fährt immer mit
- Außentreppe im Tragweg steht mit 39 € je Adresse als eigene Zeile
- Je Treppenlauf
- 36 €
- Erdgeschoss oder Aufzug
- ab 319 €
- Vierte Etage und darüber
- ab 463 €
- Außentreppe im Tragweg
- 39 € je Adresse
Warum der Treppenlauf den Betrag bestimmt
Fehlt der Aufzug, nimmt jedes Stück den Weg über die Stufen, getragen auf Schultern und Unterarmen. Das ist die ganze Begründung für unsere Rechenart. Wer nach Fläche rechnet, nimmt an, dass die Wohnung die Arbeit bestimmt; wer nach Stunden rechnet, lässt den Kunden das Treppenhaus bezahlen, ohne es vorher zu benennen. Wir benennen es, zählen die Läufe und schreiben die Zahl auf.
Die Leiter ist deshalb gleichmäßig gebaut: ab 319 € für das Erdgeschoss oder einen Aufzug, der wirklich bis zur Wohnungstür fährt, ab 355 € für den ersten Lauf, ab 391 € für den zweiten, ab 427 € für den dritten und ab 463 € ab dem vierten. Von Stufe zu Stufe sind das 36 Euro, und wer nachzählt, kommt von 319 über 355, 391 und 427 auf 463 Euro. Keine Stufe kostet mehr, weil sie höher liegt; alle kosten gleich viel, weil jeder Lauf gleich viel Arbeit ist.
In einem Altbau kommt dazu, was keine Tabelle abbildet: die Höhe eines Geschosses. Wo Decken dreieinhalb Meter hoch sind, hat ein Lauf mehr Stufen als in einem Neubau, und zwischen zwei Wohnungen liegt mehr Höhe. Das rechnen wir nicht gesondert ab. Es ist der Grund, warum wir in diesen Häusern öfter eine dritte Kraft vorschlagen, statt dieselbe Besetzung länger laufen zu lassen.
Jeder Treppenlauf mit 36 Euro, je Adresse
| Lage im Haus | Was zu tragen ist | Betrag je Adresse |
|---|---|---|
| Erdgeschoss oder Aufzug bis zur Tür | Kein Lauf, nur der Tragweg | ab 319 € |
| Erste Etage ohne Aufzug | Ein Lauf, meist zwei Podeste | ab 355 € |
| Zweite Etage ohne Aufzug | Zwei Läufe, Wendel ab dem ersten Podest | ab 391 € |
| Dritte Etage ohne Aufzug | Drei Läufe, Zerlegen wird zur Regel | ab 427 € |
| Vierte Etage und darüber | Vier Läufe und mehr, dritte Kraft sinnvoll | ab 463 € |
Vom Erdgeschoss bis in die vierte Etage sind es vier Stufen zu 36 Euro, also 144 Euro Unterschied. Außentreppe und Tragweg über fünfzehn Meter stehen zusätzlich als eigene Zeilen.
Gewendelte Läufe und das Treppenauge
Das Maß, über das am Umzugstag wirklich entschieden wird, steht in keiner Anzeige: die Breite des Treppenauges, also der offenen Spindel in der Mitte des Treppenhauses. Ist sie breit genug, lässt sich ein langes Stück senkrecht durch das Auge führen, von oben gehalten, von unten geführt, und die Wendel wird gar nicht zum Problem. Ist sie schmal oder durch ein Gitter geschlossen, muss jedes Stück um die Ecke des Podests, und dort entscheidet die Diagonale.
Ein gewendelter Lauf verengt sich innen und ist außen am breitesten. Deshalb tragen wir Großmöbel am äußeren Rand und brauchen dort den Platz, den sonst der Handlauf einnimmt. Sofas gehen über Eck, mit der Rückenlehne nach innen, Matratzen gerollt oder gebunden, Tischplatten senkrecht. Was nicht geht, geht auch nicht mit mehr Leuten: Eine Schrankwand mit 2,40 Metern Korpushöhe dreht sich in einem engen Podest nicht, egal wer sie hält.
Beim Messen notieren wir deshalb drei Werte: die Laufbreite zwischen Wand und Handlauf, die Breite des Treppenauges und die Zahl der Podeste. Daraus ergibt sich, was ganz nach unten kann und was zerlegt wird, und das steht im Angebot, bevor jemand mit dem Schraubendreher anfängt. Wie sich das im dichtesten Teil der Stadt auswirkt, steht unter Umzugshelfer in Stuttgart-West.
Türbreite, Hausgang und Fensterbrüstung
Die zweite Engstelle ist die Tür, und zwar nicht das Türblatt, sondern die lichte Breite im Türstock. In Altbauten sind Wohnungstüren oft breiter als in Neubauten, die Zimmertüren dagegen schmaler, und Kellertüren sind regelmäßig die engste Stelle des ganzen Hauses. Dazu kommt der Hausgang: Ein Gang mit Biegung, in dem eine Matratze nicht durchgeht, kostet am Umzugstag mehr Zeit als zwei zusätzliche Treppenläufe.
Deshalb messen wir die lichte Breite an jeder Stelle, an der ein großes Stück vorbei muss, und vergleichen sie mit dem schmalsten Maß des Möbels. Eine Waschmaschine und ein Kühlgerät sind rund sechzig Zentimeter breit und brauchen die Höhe für die Sackkarre. Ein Schrankkorpus braucht seine Tiefe als Durchgangsmaß, wenn er aufrecht getragen wird, und seine Breite, wenn er flach gelegt wird. Oft entscheidet ein Zentimeter, und über Zentimeter diskutiert man besser vor dem Termin.
Maße, die wir im Altbau vor der Zusage nehmen
- Lichte Breite im Türstock der Wohnungstür, nicht die Breite des Türblatts
- Breite des Treppenauges und ob es offen oder vergittert ist
- Laufbreite zwischen Wand und Handlauf, an der engsten Stelle gemessen
- Zahl der Podeste je Geschoss und ob ein Lauf gewendelt ist
- Höhe und Breite des Hausgangs, dazu jede Biegung darin
- Zugang zu Keller und Speicher, Kellerhals und Durchgangshöhe
Warum fast jeder große Schrank zerlegt wird
Ein Kleiderschrank mit drei Türen hat im aufgebauten Zustand ein Maß, das in einem Gründerzeittreppenhaus nirgends vorkommt. Zerlegt besteht er aus sechs flachen Teilen, die einzeln leicht und einzeln schmal sind. Das ist kein Mehraufwand, den wir erfinden, sondern der einzige Weg nach unten, der den Schrank und das Treppenhaus heil lässt. Wer ihn ganz tragen will, riskiert den Korpus, die Zarge und im schlechtesten Fall einen Rücken.
Zerlegen und Aufbauen gehört zur Arbeit; eigens beauftragt steht die Kraft mit Werkzeugkiste mit ab 29 € je Stunde in der Liste. Wichtiger als der Satz ist die Ansage davor: Korpusse aus Pressspan, die schon zwei Umzüge mitgemacht haben, halten den dritten Aufbau nicht immer. Wir sagen das, bevor wir schrauben, und nicht danach. Bei Massivholz ist das Gegenteil der Fall, dort tragen Zapfen und Beschläge beliebig oft.
Nicht alles muss auseinander. Betten gehen fast immer zerlegt, Schrankwände immer, Sofas selten; bei Sofas reicht es meist, die Füße abzuschrauben und die Rückenlehne abzunehmen. Regale ohne Rückwand tragen wir im Ganzen, wenn der Lauf es zulässt. Was im Einzelfall gilt, entscheiden wir beim Messen und nicht am Umzugstag, weil am Umzugstag jede Entscheidung Zeit kostet.
Was im Treppenhaus zerlegt wird und was ganz bleibt
- Kleiderschrank mit mehreren Türen: immer zerlegt, sechs flache Teile
- Bettgestell und Lattenrost: zerlegt, Schrauben am Rahmen befestigt
- Schrankwand und Hochbett: zerlegt, Beschläge einzeln beschriftet
- Sofa: meist nur Füße ab und Rückenlehne gelöst, selten ganz zerlegt
- Regal ohne Rückwand: ganz getragen, solange der Lauf breit genug ist
- Tischplatte aus Stein: senkrecht getragen, nie flach über das Podest
Die vierte Etage, vollständig ausgerechnet
Ein Beispiel, wie es im Heusteigviertel oft vorkommt: Auszug aus der vierten Etage ohne Aufzug, Einzug in die erste Etage. Das sind 463 Euro für den Auszug und 355 Euro für den Einzug, zusammen 818 Euro. Mit einer dritten Kraft für den ganzen Termin, die 119 € kostet, sind es 937 Euro. Führt der letzte Teil des Weges über eine Außentreppe, kommen 39 € je Adresse hinzu, und die Summe steht bei 976 Euro.
Der Tragweg wird getrennt gemessen. Bis fünfzehn Meter zwischen Ladekante und Wohnungstür ist er enthalten, für fünfzehn bis dreißig Meter stehen 29 € je Adresse auf dem Papier, und jenseits davon kommen 1,10 € je weiterem Meter dazu. In einem Hinterhof mit 38 Metern Weg ergibt das 29 Euro für die Stufe und 8,80 Euro für die 8 Meter darüber, zusammen 37,80 Euro. Das ist eine kleine Zahl, und genau deshalb steht sie einzeln da und nicht in einem Zuschlag ohne Namen.
Gleiche Etage an beiden Enden heißt übrigens nicht halber Preis. Wer aus der dritten Etage in eine dritte Etage zieht, zahlt zweimal 427 Euro, also 854 Euro, weil zweimal drei Läufe getragen werden. Das ist der Punkt, an dem unsere Rechenart unbequem ehrlich ist: Sie zeigt den Aufwand an, statt ihn in einer runden Summe zu verstecken. Die ganze Tafel samt Zusätzen steht auf Preise.
Was ein Altbau außerdem verlangt
Vier Dinge kommen in diesen Häusern regelmäßig dazu, und drei davon kosten nichts. Erstens der Kantenschutz: Stuckkanten, Holzhandläufe und alte Zargen nehmen Schläge schlecht weg, deshalb werden sie abgedeckt, bevor das erste Stück kommt. Zweitens die Treppenhaustür, die offen bleiben muss und dafür gesichert wird. Drittens die Nachbarn, denen ein Zettel im Hausgang mehr wert ist als jede Entschuldigung am Abend.
Das Vierte kostet: der Standplatz. Im Westen und im Heusteigviertel sind die Querschnitte schmal, die Straßen einbahnig, das Parken den Anwohnern vorbehalten, und bis zur Haustür bleibt fast immer ein Stück Weg. Wo der Weg über einen Hinterhof oder einen Stichweg führt, steht er mit 29 € je Adresse im Angebot, und bei rund 400 Stäffele im Stadtgebiet endet die Fahrstrecke nicht selten an einer Treppe. Was davon zutrifft, sehen wir beim Messen, und zwar an beiden Adressen.
Und wenn in der alten Wohnung mehr stehen bleibt als mitkommt, läuft das nicht über den Umzugsauftrag. Nebenräume unter dem Dach und unter dem Haus werden je Kubikmeter gerechnet, mit einer Stufe für jede Lage, nachzulesen unter Entrümpelung in Stuttgart. Getrennt zu rechnen ist hier kein Formalismus: Ein Schrank, der am Ziel wieder stehen soll, wird anders angefasst als einer, der zerlegt im Container endet.
Fragen aus Häusern ohne Aufzug
Warum kostet die vierte Etage 144 Euro mehr als das Erdgeschoss?
Weil vier Läufe dazwischen liegen und jeder mit 36 Euro gerechnet wird. 4 Läufe zu 36 Euro sind 144 Euro, und das ist die ganze Rechnung. Sie entsteht nicht aus einem Risikoaufschlag, sondern aus Tragzeit: Jedes Stück, vom Karton bis zum Schrankteil, geht diesen Weg einmal hinunter und am Ziel einmal hinauf.
Mein Schrank passt nicht ins Treppenhaus. Und nun?
Dann wird er zerlegt, und das ist der Normalfall und nicht der Ausnahmefall. Wir sehen beim Messen, welche Stücke ganz gehen und welche nicht, und sagen es vorher. Was wir nicht tun: ein Stück versuchsweise durch ein Podest wuchten. Ein eingedrückter Korpus und eine gerissene Zarge kosten mehr als jede halbe Stunde Schraubarbeit.
Zählt ein Hochparterre als Erdgeschoss?
Nein, dafür ist es zu hoch. Ein Hochparterre mit einem vollen Treppenlauf vor der Wohnungstür wird wie die erste Etage gerechnet, ein halber Lauf mit wenigen Stufen bleibt in der Grundstufe. Wir zählen beim Messen die Stufen, statt den Begriff aus dem Mietvertrag zu übernehmen, denn der sagt über den Weg nach oben wenig.
Ein Aufzug ist da, aber alt und klein. Was gilt dann?
Die Grundstufe gilt, wenn die Kabine oben an Ihrer Tür hält und die Möbel überhaupt hineingehen. Ein alter Kabinenaufzug für zwei Personen trägt Kartons, aber keinen Schrankkorpus, und dann geht der größere Teil doch über die Treppe. Wir messen die Kabine und entscheiden danach, welche Stufe im Angebot steht.
Muss das Treppenhaus abgedeckt werden?
Handläufe, Zargen und empfindliche Kanten decken wir ab, und zwar bevor das erste Stück kommt. Verlangt die Hausverwaltung eine vollständige Abdeckung von Böden und Wänden, sagen Sie es vorher, dann bringen wir Material und Zeit dafür mit. Nachträglich gibt es dafür am Umzugstag keinen Spielraum.
Wie lange dauert ein Altbauumzug aus der vierten Etage?
Mit drei Kräften ist eine Dreizimmerwohnung aus der vierten Etage ein vollständiger Arbeitstag, oft neun bis zehn Stunden mit Fahrt und Aufbau. Mit zwei Kräften wird es länger, ohne dass die Arbeit weniger wird. Deshalb schlagen wir ab dem dritten Lauf die dritte Kraft vor, und das ist kein Verkaufsargument, sondern Erfahrung aus diesen Häusern.
Kommen Sie auch in die Halbhöhenlage?
Ja, und dort ist der Tragweg oft wichtiger als die Etage. Liegt die Fahrbahn zwanzig Höhenmeter neben der Haustür und sitzt dazwischen eine Stützmauer mit Treppe, stehen 39 € je Adresse für die Außentreppe und der gemessene Weg im Angebot. Wir schreiten die Strecke ab, bevor wir eine Zahl nennen.
Steht bei uns oft im selben Auftrag
- Umzugshelfer Zwei Träger ohne eigenen Wagen, ab 46 € je Stunde, kleinste Buchung zwei Stunden.
- Umzugsunternehmen Wagen, Besetzung und beide Adressen in einer Hand, ab der Grundstufe ab 319 €.
- Privatumzug Der Wohnungswechsel einer Familie, gerechnet nach den Etagen beider Adressen.
- Seniorenumzug Weniger Fläche als vorher, geplant mit Zeit für jeden einzelnen Schritt.
- Studentenumzug WG-Zimmer und kleine Wohnungen, bei einer Adresse nach der Stunde gerechnet.
- Büroumzug Arbeitsplätze, Aktenbestand und Technik versetzt, in einer Reihenfolge, nach der am Montag wieder gearbeitet wird.
Warum wir das Treppenhaus benennen
Die Läufe stehen gezählt im Angebot, mit 36 Euro je Lauf. Ein Haus ohne Aufzug ist dadurch nicht billiger, aber die Zahl ist überprüfbar statt behauptet.
- Aufmaß vor Ort kostet nichts
- Dieselbe Mannschaft von früh bis fertig
- Eigene Wagen, nichts angemietet
- Auf Fernstrecken feste Partnerbetriebe
Kurz und gut
Vier Läufe sind vier Zeilen
Im Altbau entscheidet nicht die Wohnung, sondern der Weg aus ihr heraus. Den messen wir, bevor wir eine Zahl nennen.